Moderne stationäre Speicher verwenden Lithium-Ionen Technologie. Lithium-Ionen-Speicher sind in verschiedenen Varianten erhältlich, wobei die gängigste Ausführung für stationäre Gewerbespeicher Batteriezellen mit Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePO4, genannt „LFP“) sind.
Die LFP-Speichertechnologie eignet sich dank ihrer Sicherheit und hoher Zyklenfestigkeit besonders für stationäre Gewerbespeicher. LFP-Batteriezellen haben eine sehr hohe thermische Stabilität, können sehr viele Lade- und Entladevorgänge bewältigen und bieten dabei einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. Ein weiterer Vorteil ist ihre chemische Stabilität durch eine robuste Kathodenstruktur, welche keine exotherme Reaktion mit dem Elektrolyt zulässt, wie es bei anderen Lithium-Ionen-Zellen der Fall sein kann. Dadurch sind LFP-Batterien auch um einiges widerstandsfähiger bei physischer Beschädigung. Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen sind deshalb bei mechanischem Einwirken (z. B. ein Gabelstapler fährt in einen Stromspeicher hinein) nicht anfällig für innere Kurzschlüsse und Brände wie andere Lithium-Ionen-Zellen.
Die Lebensdauer von Stromspeichern wird in der Regel nicht in Jahren, sondern in Ladezyklen und den Leistungsverlust über diesen Zeitraum angegeben, da das die tatsächliche Nutzung realistischer abbildet. Moderne LFP-Speicher haben im Durchschnitt 60% Restkapazität nach 6.000 bis 7.000 Zyklen. Bei einem normalen Betrieb eines Gewerbespeichers, der in Kombination mit PV läuft, hat man pro Jahr ungefähr 200 bis 300 Zyklen. Damit kommt man auf eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren, wobei dann ja immer noch 60% der Speicherkapazität vorhanden sind.